
Angenommen, Sie möchten die Kaufkraft Ihres Erwerbslebens auch nach dem Ruhestand erhalten. Dann müssen Sie Ihre Ausgaben und Einnahmen gut berechnen und nach Ergänzungen zur gesetzlichen Rente suchen.
Arbeitnehmer denken oft über den Ruhestand nach. Das Ende einer beruflichen Laufbahn bedeutet mehr freie Zeit zum Ausruhen, Genießen, um mehr Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen, zu reisen und zu lernen. Es bringt jedoch auch wesentliche Veränderungen der wirtschaftlichen Situation mit sich. Das Einkommen, das ein Rentner erhält, ist niedriger als das Gehalt aus dem letzten Job, da das Gehalt in der Regel mit zunehmenden Berufsjahren steigt.
Viele Bürger erwarten, im Ruhestand den gleichen Lebensstandard zu halten wie während ihres Arbeitslebens, doch das geschieht in der Regel nicht von selbst. Laut Berechnungen der OECD erhalten Spanier beispielsweise eine Rente in Höhe von 72,3 % ihres Gehalts am Ende ihres Erwerbslebens. Daher ist es ratsam, ergänzende Einkommensquellen zu schaffen, die in Zukunft genutzt werden können. Eine gute Planung ist entscheidend, um die Ruhestandsjahre sorgenfrei zu genießen. Hier sind fünf Schritte zur Planung Ihres Ruhestands.
Berechnung der Höhe der Rentenleistung
Wenn eine Person den Ruhestand planen möchte, ist das Erste, das Einkommen zu schätzen, das sie ab diesem Zeitpunkt erhält. Mit anderen Worten: die Höhe der Rentenleistung zu berechnen, die nach dem Erwerbsleben zusteht. Die Plattform Finect hat einen Rechner entwickelt, mit dem Nutzer berechnen können, wie hoch ihre Rente im Ruhestand sein wird. Die Mindestrente beträgt 721,14 Euro pro Monat in 14 Zahlungen, und die Höchstrente liegt bei 2.819,1 Euro.
Der erste Schritt besteht darin, zu analysieren, welche Art von Leben Sie im Ruhestand führen möchten und wie viel Geld Sie dafür benötigen. Nach Ansicht von Experten wird es notwendig sein, zwischen 70 und 80 Prozent des während des Arbeitslebens erzielten Einkommens zur Verfügung zu haben, um den Lebensstandard vor dem Ruhestand auch im Ruhestand aufrechtzuerhalten. Einer der häufigsten Fehler in diesem Schritt ist die Unterschätzung der anfallenden Ausgaben. Das liegt daran, dass der Rentner durch mehr Freizeit mehr ausgeben kann, zusätzlich zu neuen gesundheitsbezogenen Ausgaben.
Ausgaben analysieren und künftige Aufwendungen schätzen
Sobald Sie eine ungefähre Vorstellung von der Rente haben, die Sie erhalten werden, ist es sinnvoll, die Ausgaben zu analysieren, die Sie im Ruhestand voraussichtlich haben werden. Sie können damit beginnen, die aktuellen Ausgaben vollständig zu kontrollieren. Je detaillierter, desto besser, und anschließend weitere mögliche Ausgaben schätzen. Wenn Sie zum Beispiel mehr reisen möchten, müssen Sie berechnen, wie viel das kosten wird. Menschen unterschätzen häufig die Ausgaben im Ruhestand, da einige außergewöhnliche Kosten anfallen können, etwa die Notwendigkeit, Personal einzustellen oder eine Wohn-/Pflegeeinrichtung zu bezahlen.
Beginnen Sie so früh wie möglich zu sparen.
Bürger, die ihre Kaufkraft nach dem Ruhestand erhalten möchten, müssen die Einkommensdifferenz zwischen ihrer Rente und ihrem Gehalt ausgleichen. Sie sollten mit dem Sparen beginnen; je früher, desto besser. Finanzberater empfehlen, zunächst 10 % Ihres Einkommens für den Ruhestand zurückzulegen. Außerdem sollte dieser Prozentsatz mit Annäherung an das Rentenalter schrittweise steigen. Es spielt keine Rolle, wenn der Anfangsbetrag klein ist. Am wichtigsten ist, dass Sparen zur Gewohnheit wird.
Abschluss eines Sparprodukts
Sobald Sie mit dem Sparen begonnen haben, besteht der nächste Schritt darin, das Beste aus Ihrem Geld zu machen. Es gibt viele Finanzprodukte auf dem Markt, um zusätzlich zur gesetzlichen Rente weiteres Einkommen zu erzielen. Eines der bekanntesten Sparprodukte sind Rentenpläne, die speziell für diesen Zweck konzipiert sind.
Die Beliebtheit von Rentenplänen liegt in ihren Steuervorteilen, da die in einem Jahr geleisteten Beiträge das zu versteuernde Einkommen für Zwecke der Einkommensteuer mindern. Nach der Verabschiedung des allgemeinen Staatshaushalts für 2022 beträgt der maximale Abzugsbetrag seit dem 1. Januar 1.500 Euro.
Vom Sparer zum Anleger
Rentenpläne sind für Verbraucher seit ihrer Kürzung weniger interessant. Daher ist es ratsam, vom Sparer zum Anleger zu wechseln, um mehr aus den Ersparnissen herauszuholen. Zunächst ist es jedoch empfehlenswert, einen guten Puffer für unvorhergesehene Ereignisse aufzubauen. Experten empfehlen, mindestens den Betrag bereitzuhalten, der nötig ist, um die Fixkosten für drei Monate im Fall unvorhergesehener Ereignisse zu decken.
Sobald dieser Notfallfonds vorhanden ist, kann man vom Sparer zum Anleger werden. Heute gibt es viele Alternativen, mit denen Nutzer einen Zuschlag zur gesetzlichen Leistung erhalten können. Finect bietet eine Übersicht über Finanzprodukte für den Ruhestand. Sie ermöglicht es den Nutzern, eine breite Palette von Optionen zur Vorbereitung auf den Ruhestand zu finden und diejenige auszuwählen, die am besten zu ihren Bedürfnissen passt.
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